Boku


Division of Plant Protection



Research Groups


Assoc.Prof. Dr. Holger Bohlmann

Langfristiges Ziel der Arbeitsgruppe ist die Verbesserung der Resistenz von Kulturpflanzen mit gentechnologischen Methoden. Im Arbeitsbereich "Nematologie" beschäftigen wir uns mit pflanzenpathogenen Nematoden welche in den Pflanzenwurzeln spezielle Nährzellsysteme induzieren. Wir untersuchen Gene die für die Entwicklung dieser Nährzellensysteme wichtig sind um so die "Archillesferse" dieser Nematoden zu finden. Im Arbeitsbereich "Antimikrobielle Peptide" ist es zur Zeit unser Hauptanliegen Expressionssysteme für die Produktion von Peptiden zu etablieren. Dies soll uns ermöglichen bisher unbekannte Peptide mit spezieller antimikrobieller Aktivität zu identifizieren. Diese Peptide könnten dann sowohl als neuartige Pflanzenschutzmittel dienen als auch in der Humanmedizien oder Veterinärmedizin zum Einsatz kommen.

Ao.Univ.Prof.i.R. Dr. Johann Glauninger

Mit den Arbeiten sollen aktuelle und potentielle Stressfaktoren (abiotisch und biotisch) bei Kulturpflanzen erfaßt und ihre Auswirkungen auf Pflanzenarten und –sorten quantifiziert werden. Einen wichtigen Schwerpunkt bilden vorbeugende und direkte Gegenmaßnahmen mit dabei auftretenden Problemen. Im Bereich Herbologie kommen den Wechselbeziehungen zwischen Kulturpflanzen und Unkräutern sowie der Biologie ausgewählter Unkrautarten besondere Bedeutung zu.

Ao.Univ.Prof. Dr. Elisabeth H. Koschier

Im thematischen Fokus der Arbeitsgruppe stehen grundlegende Fragen zur Biologie und Ökologie von aktuell problematischen Schädlingen an landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen.
Schwerpunkt der Forschungsarbeit ist die Untersuchung der chemischen Ökologie und des Verhaltens relevanter Schadarthropoden auf ihren Wirtspflanzen. Untersuchungsgegenstand sind dabei zwei weltweit verbreitete Thysanopterenarten (Thripse) mit enormem Schadenspotenzial: Frankliniella occidentalis und Thrips tabaci sind wirtschaftlich bedeutende Schädlinge an vielen landwirtschaftlichen und gärtnerischen Kulturen und eigenen sich daher besonders für Fallstudien mit potenziell praktischer Relevanz.

Die Untersuchung von spezifischen Verhaltensweisen solcher Thripse auf Pflanzenarten mit unterschiedlichen morphologischen und biochemischen Charakteristika trägt zu einem tieferen Verständnis von Insekt-Pflanze-Interaktionen bei. In diesem Kontext gilt das besondere Interesse der Arbeitsgruppe sekundären Pflanzeninhaltsstoffen, die als chemische Signale Beziehungen zwischen Insekt und Pflanze vermitteln. Wir untersuchen, ob und wie durch eine Applikation von anlockend (attraktiv) bzw. abweisend (repellent/deterrent) wirkenden Pflanzenstoffen bestimmte Muster im Wirtspflanzenwahlverhalten der Thripse manipuliert werden können.

Aktuell wird die Möglichkeit einer Steigerung der deterrenten Wirkung von sekundären Pflanzeninhaltsstoffen gegen Thripse durch Mischung dieser Pflanzenstoffe erforscht. In diesem Zusammenhang beschäftigen wir uns mit dem Potential beider Thripsarten zur Habituation (Desensibilisierung) an Reinsubstanzen und Mischungen.

Ziel unserer Forschung ist es, aufbauend auf solchen grundlegenden Erkenntnissen die praktischen Perspektiven von Verhaltensmanipulation („Behavioural Control“) im Rahmen von innovativen, umweltfreundlichen Pflanzenschutzkonzepten aufzuzeigen und biologisch aktive Pflanzeninhaltsstoffe als Elemente nachhaltiger Bekämpfungsstrategien gegen Schädlinge in Landwirtschaft und Gartenbau praktisch nutzbar zu machen.

Univ.Prof. Dr. Siegrid Steinkellner

Die AG bearbeitet angewandte und grundlegende Problemstellungen der Interaktionen zwischen Phytopathogenen und ihren Wirts- bzw. Nichtwirtspflanzen. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt derzeit in der Untersuchung von Wurzelexsudaten und BCAs im Zusammenhang mit den für die Anfälligkeit von Wirtspflanzen verantwortlichen Regulationsmechanismen. Diese Forschung trägt zur Entwicklung neuer Lösungsansätze einer biologisch orientierten Kontrolle von Pflanzenkrankheiten bei.

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